» Aktuelle Informationen

Nie wieder: „Geboren in Radebeul“

Abschied Das Ende der Geburtenstation im Radebeuler Krankenhaus besiegelten die Aufsichtsräte, die Kreisräte und die Verwaltung der Elblandkliniken trotz heftigen Protestes der Radebeuler Bevölkerung.

Am Sonnabendnachmittag bedauerten zahlreiche Mütter und Väter mit ihren Kindern, vielen Mitstreitern und auch wir FDP-Stadträte die Schließung der Geburtenstation.

Wir alle trafen uns zu einer besonderen Andacht, um den Hebammen, Schwestern und Ärztinnen und Ärzten für ihre Arbeit zu danken. Ein kurzer Trauerzug mit Kerzen, die dann am Haupttor bis in die Nacht hinein brannten, vervollständigten den stillen Protest der 14.500 Menschen, die ihre Stimme für den Erhalt der Geburtenstation gegeben haben.

Wir FDP-Stadträte sind der Meinung, dass mit der Schließung der Geburtenstation in Radebeul ein falscher Weg beschritten wird. Wir weisen die junge Generation in der medizinischen Grundversorgung ab und sollten uns nicht wundern, wenn in einigen Jahren die Patientenzahl in der Radebeuler Elblandklinik stark rückläufig sein wird.

Erst dann wird die Wirtschaftlichkeit der Klinik infrage gestellt werden und dann...

Dann wird eben auch diese Geschäftsführung der Elblandkliniken wieder abgelöst, die sich mit der vollzogenen Schließung über die schriftlich geäußerte Meinung von 14.500 Radebeulern hinwegsetzten.

Wen trifft es: Unsere Radebeuler Bürger.

29.12.2013